K3

K3:  Informations-und Kommunikationskonzepte für den Krisen- und Katastrophenfall

 

Oft sehen sich Hilfsorganisationen und andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, die an Großveranstaltungen beteiligt sind, einer komplexen Einsatzlage gegenüber, in welcher es gilt auf der Grundlage einer Masse an (teilweise widersprüchlichen) Informationen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die weitverbreitete und zunehmende Nutzung von sozialen Netzwerken (z.B. Twitter, Facebook) verstärkt diese Situation. Es ist daher von hoher Bedeutung eine koordinierte Hilfeleistung, insbesondere in Krisen- und Katastrophensituationen bereitzustellen. Um dies zu gewährleisten müssen die zur Verfügung stehenden, in Echtzeit auflaufenden, Informationen geeignet analysiert, bewertet und priorisiert werden. Zudem werden bessere Strategien für den Umgang mit Gerüchten und Fehlinformationen, welche sich in sozialen Netzwerken schnell verbreiten, benötigt. Auf dieser Grundlage werden im Rahmen des K3 Projektes, in enger Zusammenarbeit mit drei Hilfsorganisationen und auf Grundlage von Anwendungsszenarien aus dem Bereich Großveranstaltungen, innovative organisatorische Konzepte und Technologien für die Kommunikation und den Informationsfluss in Krisensituationen, sowie für die Entscheidungsfindung unter extremer Unsicherheit entwickelt. Das Ziel von K3 ist schließlich die interdisziplinäre Entwicklung eines Krisenkommunikationskonzepts, welches organisatorisch- strategische und technische Komponenten integriert und sich eng am Bedarf von Hilfsorganisationen während Großeinsätzen orientiert.

Das IRI ist im Rahmen von K3 für die Beratung zur datenschutzrechtlichen Systemgestaltung zuständig.

Projektdaten

Förderinstitution:  
Projektdauer:  
Projektmitarbeiter: Prof. Dr. Nikolaus Forgó
Ass. iur. Dania Kobeissi
Internet: